Übers Lesen

Ich lese keine hundert Bücher im Jahr. Zum Glück. Ich wäre dann nämlich nicht in der Lage, mir mehr als einen Bruchteil von dem Gelesenen länger zu merken. Und ich mag es, wenn Bücher – Teile davon zumindest – eine längere Zeit im Kopf hin-und herschwappen. Insofern bin ich sehr froh, nicht beruflich lesen und mir schnell eine Meinung bilden zu müssen.

Ich lese trotzdem jeden Tag. Bis vor einer Weile habe ich versucht, das Lesen so weit wie möglich vom eigenen Schreiben zu trennen, nicht als Autorin zu lesen, sondern einfach so, wie die meisten Menschen, als Konsumentin. Das funktioniert immer weniger. Eigentlich gar nicht mehr. Ich bedauere das manchmal. Ständig sitzt die Autorin im Kopf, liest mit und mäkelt. Oder sie langweilt sich, wird ungeduldig, unduldsamer. Früher fand ich das Lesen an sich so schön, dass der Inhalt eine untergeordnete Rolle spielte. „Übers Lesen“ weiterlesen

Die „Tonne“ ist auf der Shortlist

„Eine Tonne für Frau Scholz“ hat es auf die Shortlist geschafft und zählt damit zu den zehn besten Büchern aus unabhängigen Verlagen 2014! Der Verbrecher Verlag und ich freuen uns sehr! Von uns aus kann das Buch jetzt auch gerne einen der beiden Preise der HOTLIST gewinnen. Die Preisverleihung findet auf der Frankfurter Buchmesse im Oktober statt.
Damit nicht genug der guten Nachrichten: Die erste Auflage ist verkauft, die zweite bereits im Druck.
Außerdem gibt es neue Besprechungen, eine davon auf e-book-news.de Hier ist der Link dazu.

Premierenlesung

Ich lade alle ein, den Roman am 03. April im Südblock, Admiralstraße 1-2, mit mir und den Verbrechern zu feiern. Ab 19.00 Uhr werde ich daraus vorlesen, Christiane Rösinger singt ein paar Songs für uns und danach gibt es Getränke und Musik.