Wie alles begann …

1995 gab es in Berlin-Mitte eine kleine Bühne mit Bar, oder eine Bar mit Bühne – je nach Sichtweise. Der „Schokoladen“ beherbergte jeden Sonntagabend die „Reformbühne Heim und Welt“. Das waren damals noch relativ junge Männer, sie saßen auf einer Bühne an einem Tisch, tranken Bier, rauchten viele Zigaretten, gingen abwechselnd, mit Zetteln in der Hand zum Mikrofon und lasen Geschichten vor. Auf dieser Bühne wollte ich auch stehen. Also schrieb ich zwei Geschichten und las sie vor. Es gab freundlichen Applaus und hinterher war das Bier umsonst und Geld fürs Taxi lag in meiner Hand. Damals waren die Taxen allerdings noch sehr billig. Ich war begeistert.
Von da an bis etwa 1998 gehörte ich zu den Stammlesern der „Reformbühne Heim und Welt“, schrieb Woche für Woche Texte, mal mehr, mal weniger gute.

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