Willkommen

Auf dieser Seite finden Sie meine nächsten Lesungen, Sie können sich über meine Veröffentlichungen informieren, oder nachgucken, was die Presse zu meinen Büchern sagt. Im Prinzip also alles, was man von einer Autoren-Homepage erwartet, oder?

Sie können aber auch einfach lesen, seit wann und warum ich schreibe.

1995 gab es in Berlin-Mitte eine kleine Bühne mit Bar, oder eine Bar mit Bühne – je nach Sichtweise. Der „Schokoladen“ beherbergte jeden Sonntagabend die „Reformbühne Heim und Welt“. Das waren damals noch relativ junge Männer, sie saßen auf einer Bühne an einem Tisch, tranken Bier, rauchten viele Zigaretten, gingen abwechselnd, mit Zetteln in der Hand zum Mikrofon und lasen Geschichten vor. Auf dieser Bühne wollte ich auch stehen. Also schrieb ich zwei Geschichten und las sie vor. Es gab freundlichen Applaus und hinterher war das Bier umsonst und Geld fürs Taxi lag in meiner Hand. Damals waren die Taxen allerdings noch sehr billig. Ich war begeistert.
Von da an bis etwa 1998 gehörte ich zu den Stammlesern der „Reformbühne Heim und Welt“, schrieb Woche für Woche Texte, mal mehr, mal weniger gute.

1996 stieg ich bei der Lesebühne „Der Frühschoppen“ ein. Meine Kollegen Hinark Husen, Horst Evers, Jürgen Witte, Andreas Scheffler, Hans Duschke und ich lesen seitdem jeden Sonntag um 13 Uhr unsere Geschichten vor. 2010 feierten wir unser zwanzigjähriges Jubiläum. Wir sind also älter geworden. Haben aber immer noch großen Spaß an der Sache. Vermutlich werden wir das auch noch machen, wenn wir Rentner sind. Hoffentlich.

Im Verbrecher-Verlag werden meine Texte publiziert. Dort erschienen 2004 mein Roman „Dann machen wir’s uns eben selber“, 2007 der Kurzgeschichtenband “Bad Dates” und 2010 noch ein Geschichtenbuch mit dem Titel “Bitte nicht freundlich”.

Wer noch mehr über die Lesebühnen erfahren möchte, schaut sich einfach den entsprechenden wikipedia-Artikel oder meinen Beitrag zum Thema Lesebühnen an, den ich 2008 für das Magazin “fluter” geschrieben habe.
Eine Art Stammbaum der Bühnen findet man hier.

So, ich habe mich vorgestellt, bleibt nur noch zu sagen: Schön, dass Sie hergefunden haben.

Viel Spaß und ein gutes Leben wünscht

Sarah Schmidt